{"id":2428,"date":"2015-05-31T00:00:00","date_gmt":"2015-05-30T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/svn.at\/svnwp\/2015\/05\/31\/runde-6-die-obertrumer-achterbahn\/"},"modified":"2015-05-31T00:00:00","modified_gmt":"2015-05-30T22:00:00","slug":"runde-6-die-obertrumer-achterbahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/svn.at\/svnwp\/2015\/05\/31\/runde-6-die-obertrumer-achterbahn\/","title":{"rendered":"Runde 6: Die Obertrumer Achterbahn&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Gibt es so was wie einen &#8222;Angstgegner&#8220;???<br \/>Offensichtlich, denn&nbsp;laut Duden&nbsp;hat der Begriff folgende Bedeutung:<\/p>\n<p>&#8222;&#8230;Gegner, der jemandem nicht liegt, den jemand f&uuml;rchtet&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>Und wie spielt man gegen jemand, den man f&uuml;rchtet? Richtig!<br \/>Als h&auml;tte man die Hosen voll! Mit angezogener Handbremse! Eingesch&uuml;chtert&#8230;<br \/>Es g&auml;be noch einige passende Phrasen.<br \/>Sie h&auml;tten gestern beinahe alle gepasst. Denn was vor allem in der ersten H&auml;lfte beim<br \/>ungeliebten Gegner und Tabellennachz&uuml;gler USK Obertrum ablief, hat man in dieser Saison<br \/>von unseren Youngsters noch nicht gesehen. Als h&auml;tte die Spielpause &uuml;ber Pfingsten die erholsame<br \/>Wirkung &uuml;bertrieben und w&auml;re gleich direkt zum Schneewittchenschlaf &uuml;bergegangen.<\/p>\n<p>Wissend, dass der Gegner von 5 Spielen 4 (deutlich) verloren hatte, man selbst noch unbesiegt war und somit die Fronten klar abgesteckt sein sollten, brachte man das Wort &#8222;Angstgegner&#8220; und die noch in den K&ouml;pfen befindliche Vierer-Klatsche aus dem Herbst &#8211; damals auch ausw&auml;rts, allerdings auf Kunstrasen &#8211;&nbsp; nicht aus den Birnen.<\/p>\n<p>Zwar waren Bem&uuml;hungen bei den Meisten nicht zu &uuml;bersehen, aber alles wirkte verkrampft. Und je l&auml;nger H&auml;lfte eins dauerte, umso gr&ouml;&szlig;er wurde die Verunsicherung. Dazu trug bei, dass bei den Hausherren trotz der Tabellenposition auf H&ouml;he Mitte der Kellerstiege nichts davon zu sehen war. Im Gegenteil. man sp&uuml;rte den Willen nach mehr, das Streben nach drei Punkten&#8230; Auch wenn das fu&szlig;ballerische Verm&ouml;gen Gott sei Dank mit dem Wunsch nicht mithalten konnte.<br \/>Trotzdem war das 1:0 der Obertrumer (37.) beinahe logisch, auch nicht unverdient. So gings in die Pause, wo noch ruhig, aber schon bestimmt analysiert wurde&#8230;<\/p>\n<p>Im zweiten Spielabschnitt merkte man zwar den Willen bei unseren Jungs, die Scharte auszuwetzen, der Druck stieg nach und nach an, aber wirklich gelingen wollte vorerst nichts. <br \/>Eine Umstellung in der Abwehr brachte deutlich mehr Sicherheit hinten, aus dem Mittelfeld kam mehr nach vorne.Und es wurde auch die Stimme des Trainers lauter und energischer, so deutlich, wie man sie heuer noch nie vernehmen musste. Weil vor allem der Abstand zum Gegener und dem ersten Ball nach wie vor nicht passte. Schon waren nur noch 20 Minuten zu spielen, noch immer rannte man der gegnerischen F&uuml;hrung hinter her.<br \/>Dennoch war es zu diesem Zeitpunkt schon deutlich sp&uuml;rbar, dass da noch was gehen k&ouml;nnte.<br \/>Und dieses Gef&uuml;hl t&auml;uschte weder Trainer noch Bankbesatzung. <br \/>Basti B. war im Tor eine Bank, wie immer. Tom D. und &#8211; nunmehr&nbsp;&#8211;&nbsp;Feli in der Innenverteidigung schafften Ruhe davor, Roidi &#8211; am Tag nach seinem &#8222;16er&#8220;, Ois Guade nomoi!!! &#8211; cool wie immer, und zuletzt Tommi auf den Au&szlig;en zogen mit. <br \/>Im Mittelfeld wurden Michi und Flo immer &#8222;lauter&#8220; und wirbelten die Wei&szlig;hemden immer &ouml;fter durcheinander. Absi war im linken Mittelfeld an diesem Tag deutlich besser aufgehoben als zuerst in der Innenverteidigung, Alex fand nach seiner Einwechslung schlie&szlig;lich auch &uuml;ber den Kampfgeist ins Spiel und gewann nach und nach Selbstvertrauen und damit Zweik&auml;mpfe.<br \/>Und im Sturm entdeckte der nun vorger&uuml;ckte Basti G. seine Agro-Seite, war l&auml;stig, unangenehm und brachte auch mehr Gefahr Richtung gegnerisches Tor.<br \/>Max K. merkte man an, ohne zus&auml;tzliches 1b-Spiel in den Beinen wesentlich frischer zu sein als zuletzt. Schon in der ersten H&auml;lfte konnte er sich einige Male gut in Szene setzten, lediglich der Abschluss oder letzte Pass blieben in den Reihen der gegnerischen Abwehr stets h&auml;ngen.<br \/>Also war es nicht verwunderlich, nachdem das ganze Team so um Minute 70 rum die &#8222;Schei&szlig;-auf-den-Angstgegner&#8220;-Phase er&ouml;ffnete und spielte, wie man sie heuer kannte, dass auf einen starken Antritt von Michi aus der eigenen H&auml;lfte und einen abschlie&szlig;enden, &#8222;wohltemperierten&#8220; Steilpass in den Lauf von Max das mittlerweile hochverdiente 1:1 fiel. Max zog &uuml;bers rechte Sechzehnereck rein und lie&szlig; dem gegnerischen Goalie mit viel Gef&uuml;hl und gutem Auge keine Chance (74.).<\/p>\n<p>Der Ruck, der in diesem Moment erneut durchs Team ging, war bis nach draussen deutlich sp&uuml;rber, und man h&auml;tte die gegenseitigen Anfeuerungsrufe gar nicht h&ouml;ren m&uuml;ssen, um zu wissen, in welche Richtung es in der letzten Viertelstunde gehen sollte. Die Drei muss her, unbedingt, um jeden Preis&#8230;<br \/>Und der Gott der Gerechtigkeit, welcher auch die Flei&szlig;igen belohnt, lugte durch die Regenwolken und schickt Flo Schw&auml;rz in Minute 85 los, das Werk zu vollenden. &Auml;hnlich kraftvoller Antritt wie Michi 10 Minuten vorher, auch an drei vier Gegnern vorbei, zog er von rechts nach links durch die gegnerische H&auml;lfte und schloss aus dem Lauf heraus mit links ab. Ein Traumtor, zur rechten Zeit. Der Rest war offensive Verwaltung, und als der exzellente Schiri Rolf Holzner &#8211; der die mit Abstand souver&auml;nste Schirilieistung in diesem Jahr ablieferte &#8211; Respekt!!! &#8211; schlie&szlig;llich zum Duschen pfiff, war alles eitel Wonne. <br \/>Was z&auml;hlt sind die drei Punkte, die uns nunmehr ein 4:2:0 (S:U:N) bescheren, hei&szlig;t vierzehn Punkte aus sechs Spielen, ein +12 an Toren, und nach wie vor nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter ASV am sehr guten zweiten Platz!!!<\/p>\n<p>&Uuml;ber den Weg &#8211; der ja&nbsp;eigentlich das Ziel ist &#8211; zu diesem Sieg wird noch gesprochen werden. aber die Jungs wissen selbst, wie schwer sie sich das Leben gestern selbst gemacht haben, und nur 20 Minuten Honig waren. Nach fast 70 Minuten Schei&#8230;.benkleister!<\/p>\n<p>in der siebten und drittletzten Runde geht es im dritten SG-Heimspiel auf Berndorfer Gel&auml;uf am Sonntag, den 07.06.2015 um 11:00 gegen den Vorletzten, die SG Blau-Wei&szlig;\/SSK 1919 aus Salzburg. Ein Pflichtsieg?<br \/>Genau so ein bl&ouml;des Wort wie Angstgegner&#8230;<\/p>\n<p>ThomasV<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gibt es so was wie einen &#8222;Angstgegner&#8220;???Offensichtlich, denn&nbsp;laut Duden&nbsp;hat der Begriff folgende Bedeutung: &#8222;&#8230;Gegner, der jemandem nicht liegt, den jemand f&uuml;rchtet&#8230;&#8220; Und wie spielt man gegen jemand, den man f&uuml;rchtet? Richtig!Als h&auml;tte man die Hosen voll! Mit angezogener Handbremse! Eingesch&uuml;chtert&#8230;Es g&auml;be noch einige passende Phrasen.Sie h&auml;tten gestern beinahe alle gepasst. 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