Trainingslager U13 und U15

Trainingslager der U13 und U15 in Abtenau vom 9.August bis 11.August:

Los ging’s am Samstag, den 9.August, um 7.45 Uhr beim Sportplatz St.Georgen, wo die Echinger Spieler abfuhren. Die Sporttaschen, Rucksäcke und Koffer wurden in den zwei Bussen verstaut, die Spieler verabschiedeten sich von ihren Eltern, und los ging die Fahrt in Richtung Nußdorf. Sam Penninger war als Trainer für die U15 am Steuer des dankenswerterweise von Wolfgang Friedl organisierten Kleinbusses, während Adi Oberwimmer als Trainer der U13 den vereinseigenen Bus steuerte.

In Nußdorf wartete schon der Nußdorfer Teil der Spielgemeinschaft. Herbert Enthammer hatte schon einen Großteil der Spieler auf zwei Autos und den Nußdorfer Vereinsbus aufgeteilt. Ein paar Spieler wurden in die Busse des USV gesetzt, und nach der üblichen Verabschiedung ging’s weiter in Richtung Autobahn und Lammertal.
Gleich nach der Ankunft im Sporthotel Rupertushof wurde die Zimmereinteilung vorgenommen, und gleich nach der für die älteren Spieler schon bekannten Vorstellung der Hausordnung konnten die Zimmer kurz darauf auch schon bezogen werden: Die U15 hatte schon im Vorfeld bei Adi das einzige Fünfbettzimmer für sich reklamiert, der Rest der Spieler wurde hauptsächlich in Vierbettzimmer untergebracht. Kati und Lena, die beiden Mädels der U13, konnten sich dagegen über ein gemütliches Doppelzimmer freuen.

Das erste Training der U15 startete gleich anschließend: Während Adi die U13 beaufsichtigte, half Herbert beim Transport der U15 Spieler zum ein paar Busminuten entfernt gelegenen Trainingsplatz, den uns die SU Abtenau und die Marktgemeinde Abtenau dankenswerterweise und völlig unbürokratisch zur Verfügung stellten. Leider hatte Sam am Samstag Pech: Seine beiden Einheiten waren ein wenig von leichtem Regen betroffen. Die U13 Einheiten des Samstages dagegen fanden gerade zu den Regenpausen statt.
Die Trainingspausen wurden am Samstag von beiden Teams mit Billardspielen, Tischtennisspielen und, vor allem von ein paar U13 Spielern, mit ein paar PC-Spielen gestaltet. Das Trampolin wurde von den Trainern noch nicht freigegeben, und nur ein paar Wagemutige der U15 wagten sich schon in den kalten Badeteich. Die Wahl der Kapitäne und der Rückennummern rundete den Samstagabend ab. Die allgemeine Nachtruhe um 22:00 Uhr wurde zwar nicht ganz eingehalten, aber immerhin wurde die „Nachtgestaltung“ von beiden Teams mit einem tolerierbaren Lärmpegel gestaltet, sodass auch der Hausherr nichts einzuwenden hatte. Ein Spieler der U13 wurde zwar von massivem Heimweh geplagt, aber auch diese Situation wurde im Sinne aller gelöst.

Der Sonntag zeigte sich dann von bester Seite: Sonnenschein und Morgensport der U15 vor dem Frühstück. Nach dem Frühstück begann die U13 den Tag mit einer Trainingseinheit während die U15 das freigegebene Trampolin in Beschlag nahm. Noch vor dem Mittagessen wurden die Aktivitäten getauscht: Die U15 fand Platz auf dem Trainingsplatz, die U13 vor allem auf dem Trampolin. Der Nachmittag wurde dann eher locker angegangen, in Hinblick auf die für den Spätnachmittag angesetzten Freundschaftsspiele wurden die sportlichen Aktivitäten auf Badeteich und Co. reduziert.

Die U13 startete ihr Freundschaftsspiel um 16:00 Uhr gegen die SU Abtenau. Sie legte gleich wie von der Pistole geschossen los und hatte einige gute Chancen zu verzeichnen. Der Hausherr versteckte sich aber keineswegs und kam aus leicht abseitsverdächtiger Position zum Führungstreffer. Der Ausgleich durch Manuel Maier ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einem leichtfertigen Ballverlust im Mittelfeld konnte wiederum der Hausherr in der zweiten Spielzeithälfte erneut die Führung erzielen. Wir ließen aber nicht locker, und so gelang Marco Hofmann dann auch der erneute Ausgleich in souveräner Manier. Bei diesem gerechten Unentschieden, bei dem wir leichte spielerische Vorteile an den Tag legten, blieb es dann auch.

Nach dem Spiel der U13 kam die U15 dran: Es dauerte gute 15 Minuten, aber dann bekamen wir zusehends dieses Spiel unter Kontrolle. Der Führungstreffer durch Thomas Mühllechner war daher hoch verdient, die Hausherren hatte unserer aggressiven Spielweise nicht viel entgegen zu setzen. Nichtsdestotrotz kamen die Abtenauer aus abseitsverdächtiger Position zum Ausgleich. (Adi, der das Spiel als Schiedsrichter leitete, wurde in der Halbzeit von Abtenauer Zuschauern auf den Fehler aufmerksam gemacht.). Wir spielten aber in konzentrierter Art und Weise weiter und konnten wiederum durch Thomas Mühllechner die erneute Führung erzielen. In der zweiten Halbzeit konnten die Abtenauer dann auch ihren stärksten Spieler aufbieten, um den sich dann auch gleich Robi Rausch zu kümmern hatte. Aber auch er konnte einen sehr guten Pass in die Tiefe auf den durchstartenden Abtenauer Stürmer nicht verhindern. Johannes Ganisl konnte nur mehr zu einem Foulspiel greifen. Den fälligen Elfmeter verwandelten die Hausherren sicher zum Ausgleich. Wir spielten aber stark weiter und wurden in der zweiten Halbzeit immer stärker. Der Siegtreffer kurz vor Schluss durch Thomas Mühllechner war daher mehr als verdient!

Beide Teams zeigten eine sehr gute Leistung, und als Belohnung wurde der Abend mit einem gemeinsamen Pizzaessen in Abtenau belohnt.

Der abschließende Montag wurde von der U13 mit einem Ausflug auf der Lammer gestartet: „Tubing“ von Oberscheffau bis Scheffau. Zuerst wurden die Neoprenanzüge ausgefasst und danach bei der Ablegestelle die Reifen aufgepumpt. Bei der ersten Übung im Umgang mit den Tubes im Flachwasser kam bei einigen Spielern ein etwas mulmiges Gefühl auf: Das fließende Wasser der Lammer war offensichtlich nicht jedermanns Sache, aber nach ein paar Minuten auf dem Wasser war das Unbehagen ausgeräumt. Ein Spieler kam in das Boot des begleitenden Führers, und damit war jedem gedient. Zwischendurch wurde auch das Schwimmen im Fließwasser geübt (Beine nach vorne, dann Umdrehen und ans Ufer kraulen), und fast alle wagten auch den Sprung von einer Klippe und ein bisschen Schwimmen. Nur Herbert und Adi hatten so ihre Probleme: Herbert war das erste Mal mit und hatte so seine Schwierigkeiten mit dem Tube. Und Adi konnte zwar das Leichtboot besser bedienen als gedacht, aber dafür waren mit diesem Boot alle Wellen umso mehr zu spüren: Seekrank (!) auf der Lammer! Das gab’s noch nie!

Zur gleichen Zeit trainierte die U15 auf dem Trainingsplatz.

Nach dem  Mittagessen wurden die Vorzeichen umgekehrt: Die U15 begab sich in das Canyoning-Programm: Zuerst wurde durch die Lammer geschwommen, dann musste ein wenig reißendes Wasser durchquert werden. Ein Wasserfall als Hindernis musste überwunden werden, aber erst ein ca. 4m tiefer Sprung in ein wassergefülltes Becken- alles unter Führung erfahrener Guides natürlich! – stellte dann eine größere Anforderung für den Mut einiger U15 Spieler dar. Einige umkletterten dieses Hindernis, aber fast alle wagten den Sprung. Letztendlich war das ständige Gehen, Schwimmen und Klettern im kalten Wasser eine ziemlich anstrengende Geschichte. Durch und durch nass und müde, aber stolz, den Herausforderungen getrotzt zu haben, kehrte unsere U15 ins Heim zurück.

Bei der U13 wurde das letzte Training gestrichen: Die stechende Hitze und die offensichtliche Müdigkeit vieler U13 Spieler überzeugten die Trainer, dass ein gemütlicher Ausklang mit weniger anstrengenden Tätigkeiten (Billard, Badeteich) für die Spieler besser wäre, als ein Training bei stechender Hitze.

Die Abreise am späten Nachmittag gestaltete sich plangemäß: Die dankenswerterweise aus Nußdorf angereisten Väter standen überpünktlich zur Stelle, und so konnten alle Kinder wieder sicher und zeitgerecht bei Ihren Eltern abgegeben werden.

Ein besonderer Dank allen mitfahrenden Eltern, die beim Transport der Kinder geholfen haben. Wolfgang Friedl für die zur Verfügung Stellung des zweiten Busses. Dem SV Nußdorf und dem USV St.Georgen für die Unterstützung. Der Marktgemeinde Abtenau und der SU Abtenau für den Trainingsplatz und die freundliche Aufnahme. Dem Team vom Sporthotel Rupertushof für Heim und Verpflegung. Last but not least, allen Spielern und Spielerinnen für ihren Einsatz und Spaß, ohne den ein Trainingslager nicht so gelingen kann!

SamP